Wer sind wir?

Als Johannes dem Täufer die Frage von seinen Zeitgenossen vorgelegt wurde, wer er den sei, antwortete er äußerst wortkarg: Nicht der Christus. „Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!“ rief er voller Bewunderung einen Tag später aus, als er Jesus zu sich kommen sah. Er, Jesus, stand unter ihnen, den sie – die Juden aus Jerusalem – nicht kannten. Um Ihn ging es. Um Ihn geht es heute immer noch. Nicht um Johannes. Und auch nicht um uns.

Wir sind Menschen wie Sie und Du. Menschen, die von Gottes Warte aus ein niederschmetterndes Urteil empfangen. Der Apostel Paulus sollte es unverblümt niederschreiben: „Denn es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes“. Da nutzen weder edle Wertmaßstäbe noch ein religiöser Deckmantel. Weder die gute Tat noch die freundliche Geste. „Und kein Geschöpf ist vor ihm unsichtbar, sondern alles ist bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben.“ Das galt für Johannes, Paulus und selbst Maria. Und ist gültig für uns alle heute.

Aber dann bricht ein heller Lichtstrahl in den dunklen Gerichtssaal Gottes. Genauso wie Johannes der Täufer voller Freude nach seiner Bußpredigt auf Jesus blickte und sprach: „Siehe das Lamm Gottes“ jubelt es nach dem Verdammungsurteil Gottes aus der Feder von Paulus heraus: „Jetzt aber ist Gottes Gerechtigkeit offenbart durch Glauben an Jesus Christus“, „alle werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade“ „Ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist Gottes Kraft zur Errettung jedem, der glaubt“. „Der Gerechte aber wird aus Glauben leben.“ Leben. Leben in Überfluss.

Anbetung Dir! Sei hoch gepriesen
für Deine Liebe, Jesu Christ,
die Du an Sündern hast bewiesen,
da Du für uns gestorben bist.
Wie viel hast Du für uns getan!
Wir beten dankend, Herr, Dich, an.

Johann Caspar Lavater, 1776

 

Sind das böhmische Dörfer für Sie? Ärgerte Sie der Text und provoziert zu Spott und Verachtung? Haben Sie Acht! Gott lässt sich nicht spotten. Brechen Sie mit Ihrer stolzen Haltung gegenüber dem Schöpfer aller Dinge. Wir bitten an Christi statt: „Lasst euch versöhnen mit Gott“!
„Kommt und seht!“ lädt Jesus Sie ein. Hören Sie Gottes Wort, das auch heute noch spricht. Hier in der Oßmaritzer Straße wird es jeden Sonntag um 16:00 verkündigt.

Stimmst Du von Herzen ein in das Lob Gottes? Suchst Du wahre Gemeinschaft mit Ihm und denen, die Gott fürchten und in Aufrichtigkeit suchen? Wir möchten uns zu Seinem Namen hin, dem Namen unseres Herrn Jesus Christus, versammeln, weil Er versprochen hat, dort in unserer Mitte zu sein.

Die biblischen Grundsätze des Zusammenkommens werden in einem separaten Dokument anschaulich vorgestellt „Die Gemeinde“, oder können im folgenden Abschnitt angeschaut werden.

Gemeinderaum:

Gebäude: Oßmaritzer Straße 2, 07745 Jena
Eingangsbereich: Nach zwei Vorräumen ist rechterhand der Gemeinderaum. Sollte die Tür während den Zeiten verschlossen sein, so klingeln Sie bitte entsprechend.
Gemeinderaum: Suchen Sie sich einen freien Platz. Links nach dem Eingang befinden sich Bibeln und Liederbücher, die Sie leihweise während der Stunde nutzen dürfen.
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